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4 Tage 3 Gipfel
Auf dem Westweg durch den Hochschwarzwald




An vier Tagen war die rote Raute unser Begleiter durch den Schwarzwald. Wir wanderten vier Tagesetappen auf dem Westweg der von Pforzheim nach Basel führt.
Nach einer vierstündigen Busfahrt mit dem Citybus der Stadt Kelheim starteten wir am Bahnhof Titisee.
Bahnhof Titisee
Blick auf den Titisee
Nach einem kurzen Teilstück führte uns der Westweg sogleich hinauf auf das Feldbergmassiv. Der Feldberg ist zweifellos der Höhepunkt des Westweges. Den wir aber erst am zweiten Tag besteigen werden.
Das Ziel am ersten Tag war das Feldberghaus.
Schwarzwald
Hinterzarten
In der Nähe der Sprungschanze in Hinterzarten wurde die Brotzeit ausgepackt. Mitgebrachte Kaminwurzen und belegte Brote füllten den Akku wieder auf und es ging weiter.
Gegen 17 Uhr und nach 16 km erreichten wir das NaturFreunde-Haus Feldberg. Hier waren wir in einem schlichten Nebengebäude untergebracht. Bettwäsche wurde gestellt, Kopfkissen waren nicht vorhanden. Nach dem sehr einfachen Abendessen, Käsespätzle, hatten wir noch einem gemütlichen Abend.
Feldberghaus
Nebel
Am nächsten Tag brachen wir ohne Frühstück um 7 Uhr auf. Der Wirt war nicht bereit uns vor 8 Uhr ein Frühstück bereitzustellen. Über Alpine Pfade stiegen wir hinauf auf den Feldberg.
Das Foto zeigt es, Nebel und Sturm waren unsere Begleiter. Aussicht auf dem Feldberg (1.493 m) gleich Null, aber das Wetter sollte sich bald ändern.
Gipfelfoto
Stübenwasen
Etwas durchgefroren erreichten wir nach zwei Stunden den Berggasthof Stübenwasen. Dort konnten wir uns ohne Voranmeldung am Frühstücksbuffet bedienen und nicht nur unsere Laune hellte sich auf sondern auch das Wetter.
Danach ging es bei Sonnenschein weiter durch den Schwarzwald, der seinen Namen alle Ehre machte. Am Wiedener Eck verabschiedete sich Fritz von der Gruppe und holte den Citybus vom Bahnhof Titisee zum Gasthof Haldenhof nach.
Schwarzwaldhaus
Blick vom Belchen
 Der Rest der Mannschaft bestieg den Belchen (1.414 m)  und kehrte im Belchenhaus ein. Schon der Aufstieg brachte einzigartige Ausblicke in die Rheinebene. Danach stiegen wir druch den Naturpark Belchen hinab nach Heubronn zu unserem heutigen Etappenziel dem Haldenhof. Nach dieser langen Tagesetappe (32 km) erwarteten uns komfortabel eingerichtete Zimmer und ein gutes Abendessen in einer gemütlichen Atmosphäre. Vielen Dank an die Wirtin, die uns freundlich aufnahm.
Frisch gestärkt brachen wir nach dem Frühstück auf. Über den Blauen! Auf dieser Etappe (20 km) stand der letzte 1.000er Gipfel auf dem Programm.
Auf den Blauen
Blauengipfel
Durch dichte Wälder ging es stetig bergauf. Der Himmel war bewölkt, richtiges Wanderwetter. Oben auf dem Berg angelangt erlebten wir eine Enttäuschung, das Blauenhaus war geschlossen. Die Laune eines Mitwanderers sank deutlich. Wegen der lästigen Fliegen, die hier in großer Zahl uns umschwirrten machten wir uns an den Abstieg.
Am Hexenplatz luden Baumstämme zur Rast ein. Die Reste der mitgebrachten Brotzeit wurden ausgepackt.
Danch ging es hinab nach Kandern dem heutigen Etappenziel. Ein Abstieg von 815 Höhenmetern auf einer Länge von 10 Kilometern.
Hexenplatz
Gasthof zur Schnecke
Übernachtet haben wir im Gasthof zur Schnecke direkt in Kandern.
Freundliche Wirtsleute, schöne Zimmer und ein ausgezeichnetes Abendessen bereiteten uns einen angenehmen Aufenthalt. Nach dem Abendessen war noch ein Bummel durch das Städtchen angesagt.
Am vierten Wandertag lag nur eine kurze Abschlussetappe mit 12 km vor uns. Die rote Raute führte uns durch die urwaldartige Wolfsschlucht...
Wolfsschlucht
Markgräfler Land
und anschließend durch Weinberge und das Markgräfler Land am Fuße des Schwarzwaldes. Nach einer Einkehr in Wollbach machten wir uns auf das letzte Teilstück unserer Tour.
Durch schattige Wälder ging es zur Burg Rötteln über Lörrach dem Endpunkt unserer Wanderung. Hier erwartete uns ein gemütlicher Biergarten zum Mittagessen.
Burg Rötteln
Biergarten
Alle ließen es sich noch einmal gut gehen, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Es waren 4 Tage mit einer schönen Landschaft, freundlichen Leuten, gutem Essen, zum Teil anstrengenden Wanderungen und einer guten Kameradschaft.

Danke an meine Mitwanderer: Thomas, Fritz, Horst, Stefan, Norbert und Harald.

Die nächste Tour ist schon in Planung.

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