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Bergwanderung
Hohenschwangau - Marienbrücke -
Säulinghaus - Säulinggipfel - Bleckenau

Lechtaler Alpen



Rast
Der Wetterbericht war nicht günstig für unsere Wanderung zum Säuling - 75 % Regenwahrscheinlichkeit und kühle Temperaturen. Es kam zum Glück anders. Mit dem Citibus der Stadt Kelheim machten wir uns auf den Weg nach Hohenschwangau mit einem Zwischenstopp an einer Metzgerei um Verpflegung einzukaufen.
Unterhalb von Schloss Neuschwanstein ließen wir unseren Bus auf dem Parkplatz stehen und gingen am Gymnasium Hohenschwangau vorbei in Richtung Pöllathschlucht. Auf Stegen und über Treppen ging es hinauf zum offiziellen Touristenweg.
Pöllathschlucht
Alpsee
Unterwegs konnte man schon einen Blick auf das Schloss Neuschwanstein werfen und die Aussicht auf den Alpsee und das Schloss Hohenschwangau genießen.
Atemberaubend ist der Blick auf Neuschwanstein von der Marienbrücke aus. Viele Besucher machen sich auf den Weg um diese Aussicht zu genießen. Danach führte uns unser Weg abseits der Touristenpfade hinauf zur Staatsgrenze.
Marienbrücke
Geröllfelder
Nach einer kurzen Rast bei einer ehemaligen Zöllnerhütte wechselten wir auf Österreichisches Staatsgebiet. Unterhalb der Zwölf Apostel ging es durch den Wald und über Geröllfelder zum Säulinghaus.
Sepp, der Wirt des Säulinghauses der NaturFreunde Augsburg, erwartete uns schon. Nach einer ersten "inneren Abkühlung" konnten wir uns frisch machen.
Säulinghaus
Platz mit Aussicht
Auf der Terrasse mit Ausblick auf das Lechtal konnten wir es gut aushalten.
Die freundlichen und sauberen Zimmer sowie das deftige Essen, es gab Kassler mit Kraut und Knödel, können wir empfehlen. Danke an Sepp für die freundliche Aufnahme.
Zimmer
Blick zum Säulingsattel
Wir fragten uns, wo verläuft hier der Weg zum Säulingsattel? Der nächste Tag sollte es zeigen.
Gegen Abend zogen dunkle Wolken auf und kräftiger Regen setzte ein. Auch in der Nacht regnete es noch einige Male. Gewitter
Rückblick auf Säulinghaus Am nächsten Tag war das schlechte Wetter wie weggeblasen. Nach dem Frühstück brachen wir gegen neun Uhr auf. 
Wie bereits am Vortag vermutet, stellte sich er Aufstieg zum Sattel als nicht einfach heraus. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit waren erforderlich.
Aufstieg zum Säulingsattel
Säulinggipfel Auf dem Sattel entschied sich ein Teil der Gruppe für den Aufstieg zum Gipfel (2047m). Dort erwartete uns ein Ausblick, der dem Ruf des Säuling als schönster Aussichtsberg der Ammergauer Alpen alle Ehre machte. Der Blick schweift von der Zugspitze,  über die Lechtaler  Alpen hin zu den Allgäuer Alpen. Weiter im Süden konnte man auch die Ötztaler Alpen erkennen.
Vom Sattel ging der Blick über den Hopfen-, Froggen- und Bannwaldsee in die Ebene hinaus. Ganz klein konnten wir die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau erkennen.
Blick vom Säulingsattel
Abstieg zur Bleckenau Dann ging es an den Abstieg (877 m), der mit einiger Kraxelei verbunden war. Aber alle kamen gesund und heil unten in der Bleckenau an. Von dem Gasthaus Bleckenau nahmen wir den Linienbus nach Hohenschwangau, dass ersparte uns einen langen Rückweg auf der Teerstraße.