Waldführung auf dem NaturaTrail

 

Bei windigem und kühlem Wetter versammelten sich rund 15 interessierte Wanderer auf dem Parkplatz beim NaturFreundeHaus. Nach einer kurzen Begrüßung gab Herr Krinner vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten einen kurzen Überblick über die Themen der Waldführung.
Gleich nach 500 m bot sich die erste Gelegenheit die Themen Waldwirtschaft und Wildbestand zu erörtern. An einem Hang an dem der Orkan Wiebke seine Spuren hinterlassen hat konnte man sehen wir der natürliche Aufwuchs die entstandene Lücke wieder füllt und welchen Einfluss das Rotwild auf den jungen Wald hat.
Durch die Informationen gab es auf der Wanderung genügend Gesprächsstoff.
Auch der einsetzende Regen konnte die gute Stimmung nicht verderben. An dieser Stelle erklärte Herr Krinner das zusammenwirken von Waldwirtschaft und Naturschutz in einem Natura 2000-Gebiet.
Das Wetter besserte sich und weiter ging es über Wiesen an der Kapelle St. Bartholomä vorbei.
"Für den Staatsforst sind Höhlenbäume heilig und müssen unbedingt erhalten werden" so Herr Krinner. Nicht nur Spechte nutzen die Höhlen sonder auch etliche Nachmieter wie die Höhlentaube, Fledermäuse oder der Siebenschläfer.
Wie wichtig Totholz für den Wald ist wurde an diesem Stamm klar den der Zunderschwamm zum überleben braucht.
Nach 2 1/2 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt. Wir bedanken uns bei Herrn Krinner für die interessanten Informationen.